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Wie du aufhörst, aus den falschen Gründen zu essen

diese-seite-enthaelt-partnerlinks-beim-kauf-wird-eine-kleine-provision-gezahlt-der-preis-aendert-sich-dadurch-nichtWerbung, unbeauftragt – Essen, obwohl du keinen richtigen Hunger hast und keine Nahrung brauchst. Du hast das Gefühl, dass du mehr isst, als nötig wäre? Essen aus Langeweile, Stress-Essen, Essen zur Beruhigung oder Ablenkung usw. Findest du dich hier wieder oder bist du dir nicht sicher, ob du aus den falschen Gründen isst? Wenn du mit deinem Essverhalten im Einklang stehst und mit deiner Figur zufrieden bist, dann kannst du an dieser Stelle mit dem Lesen aufhören. Willst du allerdings abnehmen, schlank sein und dich wohl fühlen, aber du isst immer wieder aus den falschen Gründen, also ohne Hunger zu haben, lies bitte weiter. Ich gebe dir Tipps, wie du aufhörst, aus den falschen Gründen zu essen.

Essen aus den falschen Gründen hast du dir irgendwann einmal angewöhnt. Die Motive können unterschiedlich sein. Vielleicht warst du Nervös und das kauen hat dich beruhigt. Oder dir war Langweilig und Essen stand sofort zur Verfügung und du warst erst einmal beschäftigt.

Essen aus den falschen Gründen ist also eine Gewohnheit. Das bedeutet, du handelst unbewusst in den gleichen Situationen immer gleich.

Zum Glück können wir eine Gewohnheit ändern. Um in Zukunft nicht mehr aus den falschen Gründen zu essen, gibt es die folgenden Schritte, die du gehen kannst.

Einen davon hast du bereits durchgeführt:

Du hast für dich festgestellt, dass du aus den falschen Gründen zum Essen greifst und möchtest das ändern.

1. Schritt: Feststellung, dass du aus den falschen Gründen isst und der Wunsch, das zu ändern

Dir ist also einmal aufgefallen, dass du im Allgemeinen mehr isst, als du tatsächlich benötigst. Triff für dich selbst die Entscheidung, dass du diese Gewohnheit ab sofort ändern möchtest. Ohne diesen Entschluss funktionieren alle anderen Schritte nicht.

2. Schritt: Beobachte dich, wann du aus den falschen Gründen isst

Ab sofort wirst du zum Spürhund. In eigener Sache. Achte in deinem Alltag darauf, wann du Essen zu dir nimmst, obwohl du keinen Hunger hast. Das ist ein Prozess und wird von Tag zu Tag besser. Da eine Gewohnheit schon so tief verwurzelt ist, fällt sie dir gar nicht mehr auf.

Es erfordert also etwas Geduld, bis dir alle Gelegenheiten selbst auffallen.

Verhalte dich wie sonst auch, aber fahre deine Antennen aus.

Wann benutzt du Essen, obwohl du keinen Hunger hast?

3. Schritt: Finde heraus, warum du aus den falschen Gründen isst

Du hast nun mehrere Male festgestellt, dass du öfter aus den falschen Gründen isst. Super. Das bringt dich enorm weiter.

Als nächstes versuche herauszufinden, warum du das tust.

  • Was gibt dir das Essen in diesen Momenten?
  • Warum tust du das, statt die Situation ohne Essen zu erleben?
  • Wie fühlst du dich in solchen Momenten, in denen du ohne Hunger isst?
  • Was passiert unmittelbar davor?
  • Gibt es einen Auslöser, einen Reiz?
  • Ist es immer derselbe?
  • Welche Gefühle soll das Essen dir geben?
  • Möchtest du dich sicher und geborgen fühlen?
  • Dich ablenken?
  • Ist dir einfach nur langweilig?
4. Schritt: Welches Ergebnis möchtest du erreichen, wenn du aus den falschen Gründen isst?

Wenn du isst ohne Hunger zu haben und das in den immer gleichen Situationen, verbindest du das mit einem bestimmten Ergebnis. Wenn du z.B. Knabberzeug isst, wenn du unter Stress stehst, hilft dir das, den Stress-Pegel zu senken und dich zu beruhigen. In diesem Fall ist das gewünschte Ergebnis die Beruhigung.

5. Schritt: Finde eine bessere Alternative zum Essen aus den falschen Gründen

Wenn du alle Schritte durchgegangen bist und ehrlich zu dir warst, weißt du nun, wie du dich eigentlich fühlen willst. Um dir in Zukunft ein besseres Ergebnis zu liefern, suchst du nun nach passenden Lösungen für dich.

Was kannst du beim nächsten Mal besser machen? Du weißt, wie du dich fühlen willst. Was kann dir dieses Gefühl geben? Bei stressigen Situationen kann es helfen, inne zu halten. Konzentriere dich auf deinen Atem. Einfach nur ein- und ausatmen. Mache das ein paar Mal. Schaue, was passiert. Schlägt dein Herz etwas langsamer? Hast du das Gefühl, die Situation besser zu erleben?

Es gibt bestimmt schon Dinge, die du machst, die dich beruhigen. Finde diese Dinge heraus und wende sie in solchen Situationen an, wenn möglich.

Mache am besten eine Liste mit all den Dingen, die du in den jeweiligen Situationen tun kannst. Sie sollten dir das Gefühl vermitteln, das du jeweils haben möchtest. Hier ein paar Beispiele, was du tun kannst:

  • Bewege dich. Gehe in einen anderen Raum
  • Steige Treppen
  • Lies in einem Buch
  • Trinke einen Tee
  • Lehne dich zurück, schließe deine Augen und atme tief ein und aus
  • Lackiere deine Fingernägel
  • Trage dir eine Maske auf
  • Räume deine Wohnung auf
  • Tanze zu deiner Lieblingsmusik
  • Höre ein spannendes Hörbuch
  • Höre eine Podcast-Folge
6. Schritt: Tausche die alte Gewohnheit gegen die neue

Taucht in Zukunft wieder der Moment auf, in denen du bisher gegessen hast, erinnere dich an deine Liste. Tue etwa davon. Probiere aus, was für dich am besten funktioniert.

Mache das von nun an so oft, bis es zur neuen Gewohnheit geworden ist. Das dauert natürlich etwas.

Und es wird auch immer mal wieder vorkommen, dass du trotzdem isst.

Das ist völlig normal.

Mache es dir aber so einfach wie möglich. Solltest du etwas dafür benötigen, besorge dir die Dinge.

Zum Beispiel deine Lieblingstee-Sorten. Eine schöne Teetasse usw. Mache es dir leicht zugänglich. Wenn du erst umständlich mit Suchen anfangen musst, wirst du es vermutlich nicht tun.

Folgendes kann dir zusätzlich helfen:

Immer, wenn du isst, spüre in dich hinein – Hast du wirklich gerade Hunger? Mache dir bewusst, dass Essen dich in solchen Momenten niemals satt machen wird. Gewöhne dir an, ohne Ablenkung zu essen. Also keine anderen Tätigkeiten nebenher machen. So hast du einen besseren Draht zu deinen Körpersignalen.

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